Nassermann

Nassermann

Record Now

 

Überdimensionale blauschimmernde Baby-Heuschrecken. Knisternde Vorhänge aus VHS-Bänder-Salat. Ein Lichtsturm, geformt von LEDs erhellt das dunkle Universum. Nassermann, Künstler maghrebinischer Herkunft, macht die Welt der Video- und Fotokunst erlebbar. Und verbindet sie mit althergebrachten Medien. Er kombiniert digitale und analoge Technik, lässt auch mal eine alte Leica erzählen und freischwebende Lautsprecher flüstern. Bei der Fahrt mit dem Oldtimer über Land taucht Romy Schneider am Horizont auf - in Nassermanns Werken zerfließen die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 

Vom 4. März bis 10. April 2010 verwandelt er die drei Ebenen der Münchner Galerie Stephan Stumpf in ein Experimentierlabor für Medienkunst. Nassermann, der erst Innenarchitektur studierte und danach mehrere Jahre in diesem Beruf arbeitete, erschafft Arbeiten eigens für die Räume der 120 Quadratmeter großen Galerie. Live-Video-Performances, Sound-Installationen, oder auf Acrylplatten projizierte Fotocollagen mit 3D-Effekt sind Botschafter seiner Erfahrungen, aber auch der Erfahrungen anderer.

 

Die vergangenen sieben Jahre lebte der 1976 in Casablanca geborene Künstler in München. An der Münchner Akademie für Bildende Künste studierte er Neue Medien; zudem studierte er an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe bei Peter Sloterdijk. Für diesen Philosophen schwärmt Nassermann ebenso wie für den Schriftsteller Jules Verne. Seine Passion für dessen Science-Fiction-Welten spiegeln Nassermanns Unterwasser-Videos wider: Er zeigt Badenixen und deren fließende Bewegungen. Und auch er selbst inszeniert sich, vom Nass umspült. Der Medienkünstler lässt verschiedene Filme überlappen und schafft so, je nach Standort des Betrachters, individuelle Sichtweisen und Erlebnisse.

 

Nassermanns Spiel mit Technologien, Farben, Perspektiven macht die Vielfalt der Gefühle transparent, die das Leben ausmachen: Liebe und Freude am Dasein, die Sehnsüchte des Menschen, aber auch Furcht und Einsamkeit. Und damit die verschiedenen Gesichter des Lebens selbst - einer Melange aus Licht und Schatten.

 

04 März bis 10 April 2010

Vernissage 4 März von 18 - 22 Uhr

 

 

 
Kreativwettbewerb von afk M94,5

Kreativwettbewerb von afk M94,5

The Good, the Bad and the Ugly

Drei illusionslose, amoralische Desperados im wilden Westen, die alle traditionellen Werte in Frage stellen. Die Antihelden eines vergangenen Jahrzehnts. Oder doch auch unserer Zeit? Sind wir nicht immer noch auf Goldsuche? Wer sind die Kopfgeldjäger? Wer die Kojoten?
Der Klassiker ging als Meisterwerk in die Filmgeschichte ein, der Titel scheint über alle Genres hinweg universelle Gültigkeit zu haben.


Gibt es nicht in jeder Geschichte einen Guten, einen Bösen und einen Hässlichen? Durch­zieht nicht der Antagonismus von Gut und Böse die gesamte Weltliteratur, angefangen mit dem „Buch der Bücher"? Musik, Theater und Malerei? Ebenso ein Leitmotiv ist die menschliche Eitelkeit, das Verliebtsein in das eigene Abbild. Spieglein, Spieglein...

Neugierig geworden? Alle Infos zum Wettbewerb unter kunstrasen.m945.de

 

Ein Kreativwettbewerb von  afk M94,5